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Mittwoch, 3. April 2013
5. Der Weg nach Laos, Muang Khoua und Nong Kiao
kristin88, 19:21h
Da ich in Hanoi nur zwei verschiedene Busse buchen konnte (nach Luang Prabang und nach Vientiane) habe ich mich dafuer entschieden erstmal zur Grenze zu fahren und dort nach einem anderen Weg zu schauen. Das lag vor allem daran, dass ich im Reisefuehrer gelesen hatte wie schoen der Norden Laos ist und das ausserhalb von den zwei Staedten Luang Prabang und Vientiane es sehr wenige Touristen gibt. So habe ich den Nachtbus nach Dien Bien Phu genommen. Dieser ist um 18 Uhr in Hanoi losgefahren. Ich war die einzige Auslaenderin in diesem Bus, was mich zuerst ein kleines bisschen beunruhigt hat da niemand wirklich Englisch sprechen konnte. Nach ein paar Stunden im halbschlaf, mit sehr lauter asiatischer Musik haben wir zum Essen angehalten. Das war ein Restaurant was von einer grossen Familie gefuehrt wurde. Es wurde jede Menge Essen auf den Tisch gestellt und alle haben miteinander gegessen. Anscheinend bin ich noch kein Profi im "Mit-Staebchen-essen", denn ich habe nach ein paar Minuten einen Loeffel angeboten bekommen :)
Die Nacht war ganz ok, aber um 5:30 wurden wir von "Cheri Cheri Lady" und wilder Doscobeleuchtung geweckt. Da der Busfahrer wusste dass ich nach Laos moechte hat er das gleich mit dem anderen Busfahrer geregelt, und so bin ich gleich in den naechsten Bus verfrachtet worden. Im Bus waren noch ein paar andere Touristen, welche mir sagten was fuer ein Glueck ich hatte da der Bus nach Laos nur einmal am Tag faehrt. Die Fahrt ging durch eine wunderschoene Berglandschaft. Immer mal wieder waren einzelne Haeuser oder kleine Doerfer am Wegesrand an denen Einheimische hinzugestiegen sind. So waren am Ende mal wieder 5 Personen im Bus die keinen Sitzplatz hatten. Der Grenzuebergang war mitten im Nirgendwo. Nachdem das Visum, der Fiebercheck, das Passfoto und der Stempel bezahlt waren ging es (nach 1 Stunde) weiter. So sind wir um 13 Uhr (d.h. wir haben knapp 200 km in 7 Stunden zurueckgelegt) in Muang Khoua angekommen. Schon in den ersten paar Minuten war klar: hier koennen wir nach dem hektischen Vietnam erstmal 3 Gaenge runterschalten :) Keine Rollerfahrer die einen staendig "Motorbike?" fragen, und niemand der einem sonst irgenwas unbedingt verkaufen moechte. Dank dem guten Stefan Loose Reisefuehrer (alle anderen sind schon sehr neidisch darauf), haben wir ein Traumgaestehaus gefunden: ueber eine Haengebruecke gelangten wir zum Manotham Guesthouse. Dieses hatte ein Haus und ein paar kleine Bungalows mit Blick ueber den Fluss und zur Haengebruecke. Gastgeber waren ein kleiner etwas dicklicher Laote und seine Frau. Sie hat uns ein wunderbares Essen gezaubert und er hat uns immer LaoLao eingeschenkt (laotischer Whiskey) und staendig gesagt: "Eat eat, drink drink".
Hier der Blick aus dem Bungalow auf die Haengebruecke:

Nach vielen "koptschai lailai" (Vielen Dank in Laos) ging es dann schon am naechsten morgen weiter mit einem Boot ins naechste Dorf. 6 Stunden fuehrte usn der Fluss durch eine wunderschoene Karstlandschaft. Am Flussufer waren manchmal ein paar Haeuser zu sehen und Kinder die im Fluss planschten oder am Ufer spielten. Sobald diese unser Boot sahen begannen sie wild zu winken und sabai dii (Guten Tag) zu rufen.

Schliesslich erreichten wir Nong Kiao. Eigentlich hatten wir vor nur eine Nacht zu bleiben, doch einem Brasilianer, zwei Schottinnen und mir gefiehl es so gut, dass aus einer Nacht drei wurden :) Wir mieteten uns Fahrraeder, nahmen unterwegs Kinder mit die noch einen langen weg vor sich hatten...

...und spielten mit den einheimischen Busfahrern Boule:

Dies hat einen Menge Spass gemacht, vor allem weil die Verlierer immer Beerlao fuer alle kaufen musste. Dies wurde dann von dem Mann den ihr im Hintergrund seht gewissenhaft an alle verteilt, da es nur ein Glas gab :)
Die Nacht war ganz ok, aber um 5:30 wurden wir von "Cheri Cheri Lady" und wilder Doscobeleuchtung geweckt. Da der Busfahrer wusste dass ich nach Laos moechte hat er das gleich mit dem anderen Busfahrer geregelt, und so bin ich gleich in den naechsten Bus verfrachtet worden. Im Bus waren noch ein paar andere Touristen, welche mir sagten was fuer ein Glueck ich hatte da der Bus nach Laos nur einmal am Tag faehrt. Die Fahrt ging durch eine wunderschoene Berglandschaft. Immer mal wieder waren einzelne Haeuser oder kleine Doerfer am Wegesrand an denen Einheimische hinzugestiegen sind. So waren am Ende mal wieder 5 Personen im Bus die keinen Sitzplatz hatten. Der Grenzuebergang war mitten im Nirgendwo. Nachdem das Visum, der Fiebercheck, das Passfoto und der Stempel bezahlt waren ging es (nach 1 Stunde) weiter. So sind wir um 13 Uhr (d.h. wir haben knapp 200 km in 7 Stunden zurueckgelegt) in Muang Khoua angekommen. Schon in den ersten paar Minuten war klar: hier koennen wir nach dem hektischen Vietnam erstmal 3 Gaenge runterschalten :) Keine Rollerfahrer die einen staendig "Motorbike?" fragen, und niemand der einem sonst irgenwas unbedingt verkaufen moechte. Dank dem guten Stefan Loose Reisefuehrer (alle anderen sind schon sehr neidisch darauf), haben wir ein Traumgaestehaus gefunden: ueber eine Haengebruecke gelangten wir zum Manotham Guesthouse. Dieses hatte ein Haus und ein paar kleine Bungalows mit Blick ueber den Fluss und zur Haengebruecke. Gastgeber waren ein kleiner etwas dicklicher Laote und seine Frau. Sie hat uns ein wunderbares Essen gezaubert und er hat uns immer LaoLao eingeschenkt (laotischer Whiskey) und staendig gesagt: "Eat eat, drink drink".
Hier der Blick aus dem Bungalow auf die Haengebruecke:

Nach vielen "koptschai lailai" (Vielen Dank in Laos) ging es dann schon am naechsten morgen weiter mit einem Boot ins naechste Dorf. 6 Stunden fuehrte usn der Fluss durch eine wunderschoene Karstlandschaft. Am Flussufer waren manchmal ein paar Haeuser zu sehen und Kinder die im Fluss planschten oder am Ufer spielten. Sobald diese unser Boot sahen begannen sie wild zu winken und sabai dii (Guten Tag) zu rufen.

Schliesslich erreichten wir Nong Kiao. Eigentlich hatten wir vor nur eine Nacht zu bleiben, doch einem Brasilianer, zwei Schottinnen und mir gefiehl es so gut, dass aus einer Nacht drei wurden :) Wir mieteten uns Fahrraeder, nahmen unterwegs Kinder mit die noch einen langen weg vor sich hatten...

...und spielten mit den einheimischen Busfahrern Boule:

Dies hat einen Menge Spass gemacht, vor allem weil die Verlierer immer Beerlao fuer alle kaufen musste. Dies wurde dann von dem Mann den ihr im Hintergrund seht gewissenhaft an alle verteilt, da es nur ein Glas gab :)
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