Montag, 8. April 2013
6. Luang Prabang - Vang Vieng - Vientiane
Am morgen nach der dritten Nacht in Nong Kiao haben wir uns schliesslich dazu ueberwunden den Bus nach Luang Prabang zu nehmen und uns wieder ins Touristengetuemmel zu stuerzen. Hier angekommen haben wir es uns erstmal im Lao Lao Garden gemuetlich gemacht. Ein Restaurant bei dem man das Gefuehl hat mitten im Dschungel zu sitzen. Ausserdem hatte es die wohl schoensten Toiletten der Welt :)
Am naechsten Tag ging es dann mit dem Fahrrad durch die Stadt. Da die Stadt ueber 30 Tempel hat, haben wir uns zuerst fuer den schoensten und groessten entschieden. Trotz 40 Grad im Schatten musste ich meine Beine und meine Schultern bedecken, zum Glueck sieht man auf diesem Bild meine Schweissflecken nicht ;)


Da die Hitze auf dem Fahrrad nicht auszuhalten war haben wir uns erstmal eine laaaange Siesta gegoennt, mit leckeren riesigen Fruchtshakes fuer ca 50 Cent. Die werde ich wohl zuhause am meisten vermissen...
Nachdem die grosse Mittagshitze vorbei war sind wir zu einem Tempel auf einem Berg mitten in der Stadt gepilgert. Auf dem Weg nach oben sind wir an vielen Buddhastatuen vorbeigekommen. Hier konnte man am besten sehen dass Buddha hier keine feste Gestalt hat: er kann dick, duenn, alt, jung, maennlich oder weiblich sein. Aber er laechelt immer :)
Am Tag darauf hat fuer uns um 5:30 der Wecker geklingelt. Dies hatte einen besonderen Grund: der Tak Bat. Jeden morgen um 6:00 laufen alle Moenche durch die Stadt und sammeln Essen von den Glaeubigen ein. Leider sind sehr viele Touristen da, die sich auch nicht schaemen auf die Strasse zu rennen und Bilder zu machen, aber trotzdem war es toll das mal gesehen zu haben. Hinter den Essenspendern standen dann arme Kinder mit Tueten und Saecken. Manche Moenche haben diesen Kindern dann wieder ein wenig von ihrem Essen abgegeben. So hat man mal wieder sehen koennen, dass die Aermsten oft am Meisten geben.


Nach einem kurzen Schlaf ging es dann mit dem Tuktuk zum Wasserfall. Wir waren alle sehr ueberrascht wie paradiesisch es hier war: Das hellblaue Wasser fliesst hier ueber kleine Kaskaden bergab. Immer wieder gibt es wunderschoene Badestellen und von einigen Wasserfaellen kann man Springen, oder man kann sich von einem Baum mit einem Seil ins Wasser schwingen. Weiter oben hat man dann den wunderschoenen Wasserfall zu sehen bekommen.




Abends haben wir uns noch eine laotische Fashionshow angeschaut und sind ueber den Nightmarket geschlendert.

Am naechsten Tag ging es weiter nach Vang Vieng. Hier haben wir die Blue Lagoon besucht, ein Ort der fast genauso schoen ist wie die Wasserfaelle in Luang Prabang. Hier konnte man sich wahlweise mit einem Seil ins Wasser schwingen, von einem Ast in 6 Meter Hoehe springen, oder sich auf einer Schaukel im Wasser ausruhen. Am Tag darauf haben wir das beruehmte Tubing gemacht. Dabei wird man 4km oberhalb der Stadt in einem LKW Reifen abgesetzt und treibt in ihm den Fluss hinunter. Immer mal wieder wird man an einer Bar aus dem Wasser gefischt und kann sich fuer die Weiterfahrt staerken ;)

Die wilden Zeiten hat Vang Vieng allerdings hinter sich. Wo frueher ca 40 bars entlang des Flusses standen stehen heute nur noch 4. Grund dafuer sind die vielen Todesfaelle. So gab es in manchen Jahren jede Woche einen Toten. Grund dafuer waren allerlei Drogen die man in den Bars kaufen konnte. So sind die Menschen oft nach einem Pilzshake Kopf voraus ins niedrige Wasser gesprungen oder haben sich auf eine andere Weise toedlich verletzt.
So waren wir ganz froh dass alles sehr ruhig und entspannt verlief.

Tags darauf ging es fuer mich, nach einem herzlichen Abschied von Jayne und Kelsey, wieder alleine weiter nach Vientiane, der Hauptstadt von Laos. Da die Stadt ungefaehr so gross wie Waiblingen ist waren die Sehenswuerdigkeiten in einem Nachmittag gut abzuklappern: ein Tempel und eine Art Triumphbogen, aus der Zeit der Franzosen.

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