Montag, 18. März 2013
2. Der Westen Vietnams
Mit einem Minibus ging es zur Grenze Vietnams. Wir hatten am Tag davor die Letzten Dollar ausgegeben, da e sin Vietnam eine andere Waehrung gibt. Leider hat Simon nicht bedacht dass sein Visum seit zwei Tagen abgelaufen war. Pro Tag kostet das 5 Dollar und so hatten wir Gleuck dass wir nicht die einzigen waren in diesem Minibus und wir uns das Geld von einem Russen ausleihen konnten. Fuer seine 10 Dollar bekam er dann 250.000 Dong wieder zurueck. Ganz schoen verruekt immer so ein paar Millionen abzuheben ;)
Von Ha Tien aus ging es dann gleich mit einer wahnsinnig stark klimatisierten Faehre nach Phu Quoc.

Auf Phu Quoc angekommen wurden wir gleich von Taxi-, Minibus- und Rollerfahrer ueberfallen. Hier sind wir erstmal in die Hauptstadt gefahren und haben ein Bungalow am Strand genommen:


Am naechsten Tag haben wir das wichtigste in einen Rucksack gepackt und uns fuer 5 Tage einen Roller gemietet. So haben wir die Insel auf eigene Faust erkundet, welche aus viel Natur und kleine Fischerdoerfern besteht, sobald man aus der Stadt draussen ist. Einige Wege bestanden nur aus Trampelpfaden. Flussbetten und Metertiefe Schlagloecher waren durch ein paar zusammengenagelte Aeste ueberbrueckt. Aber irgendwie ging es doch immer weiter.
Die Sonnenuntergaenge sind hier immer frueher zu Ende als erwartet, da durch die hohe Luftfeuchtigkeit die Sonne immer in einem Dunst, anstatt am Horizont verschwindet. Hier koennt ihr sehen wie dunkel es schon wird obwohl die Sonne noch relativ hoch steht:


Jeden Tag gab es frisch gefangenen Fisch zu essen. Hier ein schoenes Bild von einem Abendessen :)


Im Sueden haben wir eine Schnorcheltour um die vielen kleinen Inseln mitgemacht, was von 9 bis 15 Uhr 12 Dollar pro Person gekostet hat, mit Mittagessen, also ein echtes Schnaeppchen :) Der erste Stopp war fuer alle Tourboote ein kleines Hausboot mitten im Meer das als Fischmarkt dient. In den vielen Netzen zwischen den Stegen konnte man sich die unterschiedlichsten Meeresfruechte und Fische kaufen und sie dann spaeter zum Mittagessen zubereiten lassen

Zum Mittagessen gab es viele verschiedene vietnamesische Speisen mit leckeren Meeresfruechten. Zur Vorspeise gab es gekochte Seeigel mit Erdnuesse , Kraeutern und einer leckeren Sosse:


Im Norden haben wir auf eigene Faust dass Korallenriff erkundet, was dem Great Barrier Reef fast Konkurrenz machen kann. Leider war das Wasser nicht ganz so klar, sodass die Bilder nicht so schoen aussehen wie es in Wirklichkeit war. Falls jemand ein sochles Riff hier sucht: Fingernail Island ist ein echter Geheimtipp. Mit FlipFlops ging es durch Gestruepp und abgeschnittene Palmblaetter durch. Laut Simon bin ich sehr knapp an einer Giftschlange vorbei, welche natuerlich gleich von ihm gefangen wurde:


Natuerlich gab es in diesen fuenf Tage wieder viel von Simon gefangenen Fisch. Die zwei leckeren Red Snapper haben ihn aber eine Verletzung gekostet: Dabei hat er sich mit dem Fuss an einem Stein abgestossen und sich eine Muschel in den Fuss gerammt. Ich hab das Stueck noch unter Wasser herausgezogen.

Danach ging es wieder ab aufs Festland nach Rach Gia. 3 Tage war das nun mit der Muschel her und der Fuss wollte einfach nicht heilen und wurde immer dicker. Am naechsten Morgen ging es dann ab ins Krankenhaus und nach dem Roentgen und dem Ultraschall war klar dass ein Stueck noch im Fuss steckte. Leider war es dann kurz vor der Mittagspause, und so mussten wir eben 2 einhalb Stunden warten bis die Operation beginnen konnte :)
Ein Tag hat er sich dann ausgeruht und dann ging es weiter zum Mekong Delta nach Can Tho.

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Montag, 4. März 2013
1. Im Sueden Kambodschas
Am 25.02.2013 um 14:45 ging es in Stuttgart los...theoretisch! Leider hatte mein Flug ca 45 min Verspaetung. In Istanbul haette ich 1std und 15min Aufenthalt gehabt und ich dachte das reicht mir locker nur leider hatte ich nicht bedacht dass 20 min vorher das Gate zumacht. Ich bin also angekommen mit dem Bus zum Flughafen gefahren und hab mich beeilt durch den Safety Check zu kommen, denn da stand dann schon mein Flug dran mit "Last Call". Ich also wie verrueckt von Info zu Info gerannt weil ich ja keine Ahnung hatte wo mein Gate ist. Gerade angekommen seh ich: Gate Closed! Man war das knapp, und der naechste Flug ging erst in 5 std. In Bangkok angekommen haette ich eine halbe Stunde zu meinem naechsten Flug gehabt, allerdings von AirAsia und nicht Tuerkisch Airlines mit denen ich davor geflogen bin. Ich hatte noch ein bisschen Hoffnung dass es moeglich ist, nur leider musste ich zu einem anderen Flughafen der 1 std mit dem Shuttle Bus entfernt war. Also hab ich meinen Flug umgebucht, natuerlich hab ich nichts von Tuerkisch Arilines bekommen, da ich ja in Istanbul anscheinend massig Zeit hatte. Irgendwie war mir zu diesem Zeitpnkt nach dem ganzen Stress das dann auch egal, denn ich hab fuer den naechsten Tag mein Flug umbuchen koennen, fuer umgerechnet 50 euro. Und nachdem die Dame am Schalter selbst so begeistert war dass sie mir das so billig anbieten kann hab ich mich davon anstecken lassen :) Also hatte ich noch den ganzen abend Zeit mir Bangkok anzuschauen, was ich auch ein bisschen gemacht hab Ab mit einer sehr langsamen Skytrain in die City. Da hab ich mir fuer 70 cent nudeln bestellt die mir viiieeeeel zu scharf waren, aber egal. Wenigstens war ich endlich in Asien :) Nach ca 2 std schlaf auf unbequemen Flughafen-Sitzen ging es dann am naechsten Tag ab nach Phnom Phen und hier mit dem TukTuk mit Simon ins MadMonkey Hostel. Von dem Verkehr und dem Gestank hatte ich zwar schon gehoert, aber es dann selber zu erleben ist dann doch was neues. Am zweiten Tag sind wir dann weiter ans Meer gefahren. Doch in Phnom Phen hab ich noch alles mitgenommen vom Leben dort: wir waren auf dem Markt wo die Einheimischen einkaufen, was echt ein krasses Erlebnis war: man kann dort lebende und tote Tiere aller Art kaufen. Das meiste zuckt noch und wird dann fuer dich getoetet und ausgenommen wenn du willst.
Aber die Fruechte sind dafuer ein echter Genuss! Und das Khmer Food hab ich natuerlich auch probiert: 1 riesen Teller Reis fuer 1 Dollar und diesmal war es echt lecker!

In Sihanoukville haben wir einen Kommilitone von Simon getroffen und waren 1 Nacht in einem wunderschoenen Bungalow:


Danach sind wir an den Hafen und haben auch gleich ein Boot gefunden das uns fuer 10 Dollar auf die schoenste Insel die ich bis jetzt gesehen hab gebracht hat: nach Kho Rong Sanloem. Tuerkis-blaues Meer, das Wasser hat mindestens 25 C und zum Schnorcheln war es hier auch super.
Durch den Dschungel kam man an andere Straende und an jedem Strand standen ein paar Bungalos und ein Restaurant, an dem hoechstens 10 menschen zu Abend gessen haben.

Natuerlich sind die Tiere im Dschungel nicht von Simon verschont geblieben ;) hier ein riesen Hundertfuessler:

Dieser hat giftige Zangen vorne und sehr kraeftige, nadelspitze Beine. Aber wer ein gutes Foto haben will muss eben das Pieksen dieser Beine ertragen;)
Ausserdem haben wir eine Vogelspinne gesehen.
Beim schnorcheln sind uns auch viele Tiere vor die Linse geraten, die kann ich euch dann zeigen wenn ich nach hause komm, unter anderen Papageienfische, eine Moraene, ein Sepia usw. Einen Auswahl an 5 Fischen, von Simon frisch gefangen, gab es dann zum Abendessen, von dem Restaurant dort fuer 2 Dollar zubereitet.

Nach 3 Naechten sind wir (am Montag den 4.3.) auf die Nachbarinsel gefahren, auf der es um einiges mehr Menschen gab und auf er es auch leider nich so schoen war. So sind wir Tag darauf auf die andere Seite gewandert, da wir von einem schoenen, 7km langen Strand gehoert haben. Der Weg war etwas abenteuerlich: durch dicht bewachsenen Dschungel und 200m hoch und wieder runter, teilweise an Seilen entlang. Der Strand war auch sehr schoen, nur waren wir doch von der vorherigen Insel ein wenig verwoehnt :) Verpflegt haben wir uns selber, es gab 2 Mal das leckere Essen was ihr hier auf dem Bild sehen koennt:


Von der Insel wieder zurueck ging es dann nach Kampot. Wir hatten eigentlich den Bus um 11 Uhr gebucht. Um 13 Uhr kam dann ein normales Taxi, da der Bus vermutlich zu voll war. Mit uns ít noch eine Kanadierin eingestiegen, also eigentlich ausreichend Platz. Nach und nach sind jedoch noch 3 Einheimische eingestiegen, d.h. mit Fahrer waren wir dann 7 Leute. Zuerst haben sich die Einheimischen alle nach vorne gesetzt, doch haben wir dann gesagt dass es uns lieber ist hinten zu viert zu sitzen, als dass der vierte mit auf dem Fahrersitz sitzt :) In Kampot haben wir úns ein Bungalow fuer 8 Dollar mit zwei anderen geteilt. Das Resort lag auserhalb der Stadt an einem Fluss und war sehr naturbelassen, doch konnte man fuer so wenig geld kein sauberes Leintuch erwarten. Am naechsten Tag ging es dann auch schon weiter nach Vietnam.

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