Donnerstag, 25. April 2013
8. Die 4.000 Inseln
kristin88, 06:40h
Der letzte Stop in Laos waren die 4.000 Inseln. Diese befinden sich im Mekong, ganz im Sueden von Laos. Hier koennen die Kinder auf dem Wasser laufen :)

Auf dem Festland war schon wieder eine grosse Neujahrsparty im Gange. So haben wir unsere Sachen auf die Insel gebracht, schnell in ein Bungalow eingecheckt und dann sind wir wieder aufs Festland gefahren. Dort mussten wir uns erstmal schwer bewaffnen :) (mit Wasserpistolen, Babypuder und Lippenstift)

Das war auch wirklich notwendig, die Gefahren laurten ueberall :)

Durchnaesst und bemalt sind wir dann schliesslich abends wieder auf der Insel angekommen. Leider kam am naechsten morgen das boese erwachen. Waehrend wir in unserem Bungalow schliefen hat sich wohl jemand hereingeschlichen und das iPad, iPhone und Geld von der Australierin geklaut. Diese Dinge lagen alle nahe der Tuer auf ihrem Rucksack. Da uns niemand helfen und die Polizei rufen wollte sind wir dann auch gleich ausgecheckt und in ein anderes Resort gegangen. Leider haben wir erst am vorletzten Tag bemerkt wie schoen und billig die Bungalows werden wenn man den Hauptweg auf Don Det nach hinten weiterlaeuft.
Kaz (die Australierin) ist daraufhin selbst zur Polizeiwache gegangen, wo sie die Polizisten in Karten spielend, Beerlao trinkend und in Unterwaesche angetroffen hat :) Einer hat sich dann erbarmt, seine Hose angezogen und ihre Aussage aufgenommen.
Die naechsten zwei Tage haben wir damit verbracht faul in einem Restaurant mit fantastischem Ausblick zu liegen

von der 8m hohen Plattform in den Mekong zu springen

und die Nachbarinsel Don Khon mit dem Fahrrad zu erkunden


Was das schoene Bild jedoch getruebt hat waren die unfreundlichen Einheimischen, die wohl so ihre schlechten Erfahrungen mit den Touristen gemacht haben.

Auf dem Festland war schon wieder eine grosse Neujahrsparty im Gange. So haben wir unsere Sachen auf die Insel gebracht, schnell in ein Bungalow eingecheckt und dann sind wir wieder aufs Festland gefahren. Dort mussten wir uns erstmal schwer bewaffnen :) (mit Wasserpistolen, Babypuder und Lippenstift)

Das war auch wirklich notwendig, die Gefahren laurten ueberall :)

Durchnaesst und bemalt sind wir dann schliesslich abends wieder auf der Insel angekommen. Leider kam am naechsten morgen das boese erwachen. Waehrend wir in unserem Bungalow schliefen hat sich wohl jemand hereingeschlichen und das iPad, iPhone und Geld von der Australierin geklaut. Diese Dinge lagen alle nahe der Tuer auf ihrem Rucksack. Da uns niemand helfen und die Polizei rufen wollte sind wir dann auch gleich ausgecheckt und in ein anderes Resort gegangen. Leider haben wir erst am vorletzten Tag bemerkt wie schoen und billig die Bungalows werden wenn man den Hauptweg auf Don Det nach hinten weiterlaeuft.
Kaz (die Australierin) ist daraufhin selbst zur Polizeiwache gegangen, wo sie die Polizisten in Karten spielend, Beerlao trinkend und in Unterwaesche angetroffen hat :) Einer hat sich dann erbarmt, seine Hose angezogen und ihre Aussage aufgenommen.
Die naechsten zwei Tage haben wir damit verbracht faul in einem Restaurant mit fantastischem Ausblick zu liegen

von der 8m hohen Plattform in den Mekong zu springen

und die Nachbarinsel Don Khon mit dem Fahrrad zu erkunden


Was das schoene Bild jedoch getruebt hat waren die unfreundlichen Einheimischen, die wohl so ihre schlechten Erfahrungen mit den Touristen gemacht haben.
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Donnerstag, 18. April 2013
7. The Loop - Pakse
kristin88, 16:16h
Naechste Station war der Loop um Takhek herum. Hierbei mietet man sich fuer ca 4 Tage ein Motorbike (einen Roller) und fahert eine 450km lange Strecke ab. Dabei geht es durch eine wunderschoene Landschaft, an Hoehlen und Fluessen vorbei. Im Bus von Vientiane habe ich eine Kanadierin und eine Australierin getroffen, mit denen ich diese Tage verbracht habe. Der erste Tag verlief eher langweilig: 150 km auf dem Highway, was uns ganz schoene Gesaessschmerzen verursacht hat :)
Aber es gab einen wunderschoenen Lichtblick: eine blaue Lagune, die wir nach 20 km auf einer holprigen und teilweise sehr sandigen Strasse erreichten. Dank dieses Weges hatten wir jedoch dieses wunderschoene Plaetzchen fuer uns ganz alleine :)

Naja, fast. Eine kleiner Junge zeigte uns wie sauber das Wasser hier ist:

Wahnsinns Farben oder?
Die Nacht haben wir in einem Homestay verbracht, d.h. wir hatten in einer Ecke des Hauses drei Matratzen unter einem Moskitonetz und hinter einem kleinen Vorhang fuer uns.
Nach dem Abendessen haben wir mit den Kindern Karten gespielt. So ziemlich das einfachste Spiel, da wir ihnen die Regeln mit Haenden und Fuessen erklaeren mussten. Nach einer guten Stunde wurde es uns dann doch sehr langweilig, und so haben die Kinder laotische Musik angemacht und uns einheimische Taenze beigebracht :) Um 10 Uhr Abends war es dann Zeit in Bett zu gehen und bei Sonnenaufgang war dann auch schon das ganze Dorf auf den Beinen :) Es war eine wirklich tolle Erfahrung, ein Homestay kann ich allen nur empfehlen!
Am 2. Tag haben wir eine 8km lange Hoehle besucht. Nachdem unsere 2 Guides das Wasser aus dem Boot geschippt haben ging es darin durch die Dunkelheit. Der Rest des Tages war von einer wunderschoenen Landschaft gepraegt, genauso wie der 3. Tag.

Abends haben wir uns ein Gaestehaus gesucht. Dieses wirkte ein bisschen verlassen. Es war fuer ca 100 Gaeste ausgelegt und wir waren die Einzigen :) Bei der Erkundung des Dorfes sind wir an einem Haus vorbei gekommen, in dessen Karten sich Kinder mit Wasserpistolen gejagt haben und die aelteren Frauen sehr besoffen ihren Spass hatten, ein Zeichen des laotischen Neujahrs! Hier wurden wir auf ein paar Beerlao eingeladen, von den Kindern mit Wasserpistolen und Eimern nass gemacht und von den Erwachsenen mit Babypuder beschmiert.
Am 4. und letzten Tag hatten wir nur noch 30km vor uns. Immer wieder mussten wir uns durch Kuherden durschlaengeln

Den Rest des Tages haben wir mit Baden an einem schoenen Fluss verbracht.
Nachmittags waren wir dann wieder in der Travel Lodge, hier haben wir die Nacht vor dem Loop verbracht. Da wir Lao New Year gerne auf den 4.000 Inseln verbringen wollten, haben wir uns gleich ein Bus Ticket gebucht und ein Tuktuk zum Busbahnhof bestellt, da dieser ca 5km entfernt liegt. Um 21 Uhr sollte das Tuktuk da sein. Um 21:15 haben wir dann mal gefragt wann denn das tuk tuk kommt, da sagt der Mann an der Rezeption: "Oh sorry, die Fahrer sind alle betrunken wegen Neujahr, heute faehrt keiner mehr". Und alles mit der typischen laotischen Gelassenheit :D So haben wir uns eben zu Fuss auf den Weg gemacht und tatsaechlich haben wir einen Pickup zum stehen gebracht, der uns kostenlos an der Bushaltestelle abgesetzt hat. Leider hat das alles nichts gebracht. Wir haben die zwei letzten Busse abgewartet, doch waren diese beide schon ueberfuellt. Nicht nur die Sitze waren belegt, sondern auch die Stehplaetze in den Gaengen.
So haben wir eben noch eine Nacht in der Travel Lodge verbracht.
Morgens haben wir dann auch wirklich ein Tuktuk bekommen, mit einem etwas verkaterten Fahrer ;)
Und es gab sogar noch freie Sitzplaetze! Diese waren aber auch bald belegt. Die Busfahrt dauerte 9 Stunden fuer 340 km. Grund dafuer war zum Teil die holprige Strasse, aber vor allem sind auf der Stecke immer mehr Leute hinzugestiegen. So war auch bald in unserem Bus der Gang gefuellt und meine Armlehne wurde als Sitz missbraucht :)

Eigentlich wollten wir noch an diesem tag weiter zu den 4.000 Inseln im Sueden von Laos fahren, doch irgendwie hatte nach dieser Busfahrt niemand mehr Lust noch einmal 3 Std im bus zu verbringen, und so blieben wir die Nacht in Pakse, was eine sehr gute Entscheidung war. Hier war die Neujahrsparty in vollem Gange! Ein riesen Autokorso der die ganze Stadtverstopfte war schon im Gange. Die meisten Autos waren Pickups, deren Pritschen voller Menschen waren die einen Eimerweise mit Wasser uebergossen. Das Ende der Party verbrachten wir dann in einem Pisswarmen Pool mit einem leckeren Beerlao in der Hand :)

Aber es gab einen wunderschoenen Lichtblick: eine blaue Lagune, die wir nach 20 km auf einer holprigen und teilweise sehr sandigen Strasse erreichten. Dank dieses Weges hatten wir jedoch dieses wunderschoene Plaetzchen fuer uns ganz alleine :)

Naja, fast. Eine kleiner Junge zeigte uns wie sauber das Wasser hier ist:

Wahnsinns Farben oder?
Die Nacht haben wir in einem Homestay verbracht, d.h. wir hatten in einer Ecke des Hauses drei Matratzen unter einem Moskitonetz und hinter einem kleinen Vorhang fuer uns.
Nach dem Abendessen haben wir mit den Kindern Karten gespielt. So ziemlich das einfachste Spiel, da wir ihnen die Regeln mit Haenden und Fuessen erklaeren mussten. Nach einer guten Stunde wurde es uns dann doch sehr langweilig, und so haben die Kinder laotische Musik angemacht und uns einheimische Taenze beigebracht :) Um 10 Uhr Abends war es dann Zeit in Bett zu gehen und bei Sonnenaufgang war dann auch schon das ganze Dorf auf den Beinen :) Es war eine wirklich tolle Erfahrung, ein Homestay kann ich allen nur empfehlen!
Am 2. Tag haben wir eine 8km lange Hoehle besucht. Nachdem unsere 2 Guides das Wasser aus dem Boot geschippt haben ging es darin durch die Dunkelheit. Der Rest des Tages war von einer wunderschoenen Landschaft gepraegt, genauso wie der 3. Tag.

Abends haben wir uns ein Gaestehaus gesucht. Dieses wirkte ein bisschen verlassen. Es war fuer ca 100 Gaeste ausgelegt und wir waren die Einzigen :) Bei der Erkundung des Dorfes sind wir an einem Haus vorbei gekommen, in dessen Karten sich Kinder mit Wasserpistolen gejagt haben und die aelteren Frauen sehr besoffen ihren Spass hatten, ein Zeichen des laotischen Neujahrs! Hier wurden wir auf ein paar Beerlao eingeladen, von den Kindern mit Wasserpistolen und Eimern nass gemacht und von den Erwachsenen mit Babypuder beschmiert.
Am 4. und letzten Tag hatten wir nur noch 30km vor uns. Immer wieder mussten wir uns durch Kuherden durschlaengeln

Den Rest des Tages haben wir mit Baden an einem schoenen Fluss verbracht.
Nachmittags waren wir dann wieder in der Travel Lodge, hier haben wir die Nacht vor dem Loop verbracht. Da wir Lao New Year gerne auf den 4.000 Inseln verbringen wollten, haben wir uns gleich ein Bus Ticket gebucht und ein Tuktuk zum Busbahnhof bestellt, da dieser ca 5km entfernt liegt. Um 21 Uhr sollte das Tuktuk da sein. Um 21:15 haben wir dann mal gefragt wann denn das tuk tuk kommt, da sagt der Mann an der Rezeption: "Oh sorry, die Fahrer sind alle betrunken wegen Neujahr, heute faehrt keiner mehr". Und alles mit der typischen laotischen Gelassenheit :D So haben wir uns eben zu Fuss auf den Weg gemacht und tatsaechlich haben wir einen Pickup zum stehen gebracht, der uns kostenlos an der Bushaltestelle abgesetzt hat. Leider hat das alles nichts gebracht. Wir haben die zwei letzten Busse abgewartet, doch waren diese beide schon ueberfuellt. Nicht nur die Sitze waren belegt, sondern auch die Stehplaetze in den Gaengen.
So haben wir eben noch eine Nacht in der Travel Lodge verbracht.
Morgens haben wir dann auch wirklich ein Tuktuk bekommen, mit einem etwas verkaterten Fahrer ;)
Und es gab sogar noch freie Sitzplaetze! Diese waren aber auch bald belegt. Die Busfahrt dauerte 9 Stunden fuer 340 km. Grund dafuer war zum Teil die holprige Strasse, aber vor allem sind auf der Stecke immer mehr Leute hinzugestiegen. So war auch bald in unserem Bus der Gang gefuellt und meine Armlehne wurde als Sitz missbraucht :)

Eigentlich wollten wir noch an diesem tag weiter zu den 4.000 Inseln im Sueden von Laos fahren, doch irgendwie hatte nach dieser Busfahrt niemand mehr Lust noch einmal 3 Std im bus zu verbringen, und so blieben wir die Nacht in Pakse, was eine sehr gute Entscheidung war. Hier war die Neujahrsparty in vollem Gange! Ein riesen Autokorso der die ganze Stadtverstopfte war schon im Gange. Die meisten Autos waren Pickups, deren Pritschen voller Menschen waren die einen Eimerweise mit Wasser uebergossen. Das Ende der Party verbrachten wir dann in einem Pisswarmen Pool mit einem leckeren Beerlao in der Hand :)

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Montag, 8. April 2013
6. Luang Prabang - Vang Vieng - Vientiane
kristin88, 18:32h
Am morgen nach der dritten Nacht in Nong Kiao haben wir uns schliesslich dazu ueberwunden den Bus nach Luang Prabang zu nehmen und uns wieder ins Touristengetuemmel zu stuerzen. Hier angekommen haben wir es uns erstmal im Lao Lao Garden gemuetlich gemacht. Ein Restaurant bei dem man das Gefuehl hat mitten im Dschungel zu sitzen. Ausserdem hatte es die wohl schoensten Toiletten der Welt :)
Am naechsten Tag ging es dann mit dem Fahrrad durch die Stadt. Da die Stadt ueber 30 Tempel hat, haben wir uns zuerst fuer den schoensten und groessten entschieden. Trotz 40 Grad im Schatten musste ich meine Beine und meine Schultern bedecken, zum Glueck sieht man auf diesem Bild meine Schweissflecken nicht ;)

Da die Hitze auf dem Fahrrad nicht auszuhalten war haben wir uns erstmal eine laaaange Siesta gegoennt, mit leckeren riesigen Fruchtshakes fuer ca 50 Cent. Die werde ich wohl zuhause am meisten vermissen...
Nachdem die grosse Mittagshitze vorbei war sind wir zu einem Tempel auf einem Berg mitten in der Stadt gepilgert. Auf dem Weg nach oben sind wir an vielen Buddhastatuen vorbeigekommen. Hier konnte man am besten sehen dass Buddha hier keine feste Gestalt hat: er kann dick, duenn, alt, jung, maennlich oder weiblich sein. Aber er laechelt immer :)
Am Tag darauf hat fuer uns um 5:30 der Wecker geklingelt. Dies hatte einen besonderen Grund: der Tak Bat. Jeden morgen um 6:00 laufen alle Moenche durch die Stadt und sammeln Essen von den Glaeubigen ein. Leider sind sehr viele Touristen da, die sich auch nicht schaemen auf die Strasse zu rennen und Bilder zu machen, aber trotzdem war es toll das mal gesehen zu haben. Hinter den Essenspendern standen dann arme Kinder mit Tueten und Saecken. Manche Moenche haben diesen Kindern dann wieder ein wenig von ihrem Essen abgegeben. So hat man mal wieder sehen koennen, dass die Aermsten oft am Meisten geben.

Nach einem kurzen Schlaf ging es dann mit dem Tuktuk zum Wasserfall. Wir waren alle sehr ueberrascht wie paradiesisch es hier war: Das hellblaue Wasser fliesst hier ueber kleine Kaskaden bergab. Immer wieder gibt es wunderschoene Badestellen und von einigen Wasserfaellen kann man Springen, oder man kann sich von einem Baum mit einem Seil ins Wasser schwingen. Weiter oben hat man dann den wunderschoenen Wasserfall zu sehen bekommen.



Abends haben wir uns noch eine laotische Fashionshow angeschaut und sind ueber den Nightmarket geschlendert.
Am naechsten Tag ging es weiter nach Vang Vieng. Hier haben wir die Blue Lagoon besucht, ein Ort der fast genauso schoen ist wie die Wasserfaelle in Luang Prabang. Hier konnte man sich wahlweise mit einem Seil ins Wasser schwingen, von einem Ast in 6 Meter Hoehe springen, oder sich auf einer Schaukel im Wasser ausruhen. Am Tag darauf haben wir das beruehmte Tubing gemacht. Dabei wird man 4km oberhalb der Stadt in einem LKW Reifen abgesetzt und treibt in ihm den Fluss hinunter. Immer mal wieder wird man an einer Bar aus dem Wasser gefischt und kann sich fuer die Weiterfahrt staerken ;)
Die wilden Zeiten hat Vang Vieng allerdings hinter sich. Wo frueher ca 40 bars entlang des Flusses standen stehen heute nur noch 4. Grund dafuer sind die vielen Todesfaelle. So gab es in manchen Jahren jede Woche einen Toten. Grund dafuer waren allerlei Drogen die man in den Bars kaufen konnte. So sind die Menschen oft nach einem Pilzshake Kopf voraus ins niedrige Wasser gesprungen oder haben sich auf eine andere Weise toedlich verletzt.
So waren wir ganz froh dass alles sehr ruhig und entspannt verlief.
Tags darauf ging es fuer mich, nach einem herzlichen Abschied von Jayne und Kelsey, wieder alleine weiter nach Vientiane, der Hauptstadt von Laos. Da die Stadt ungefaehr so gross wie Waiblingen ist waren die Sehenswuerdigkeiten in einem Nachmittag gut abzuklappern: ein Tempel und eine Art Triumphbogen, aus der Zeit der Franzosen.

Am naechsten Tag ging es dann mit dem Fahrrad durch die Stadt. Da die Stadt ueber 30 Tempel hat, haben wir uns zuerst fuer den schoensten und groessten entschieden. Trotz 40 Grad im Schatten musste ich meine Beine und meine Schultern bedecken, zum Glueck sieht man auf diesem Bild meine Schweissflecken nicht ;)

Da die Hitze auf dem Fahrrad nicht auszuhalten war haben wir uns erstmal eine laaaange Siesta gegoennt, mit leckeren riesigen Fruchtshakes fuer ca 50 Cent. Die werde ich wohl zuhause am meisten vermissen...
Nachdem die grosse Mittagshitze vorbei war sind wir zu einem Tempel auf einem Berg mitten in der Stadt gepilgert. Auf dem Weg nach oben sind wir an vielen Buddhastatuen vorbeigekommen. Hier konnte man am besten sehen dass Buddha hier keine feste Gestalt hat: er kann dick, duenn, alt, jung, maennlich oder weiblich sein. Aber er laechelt immer :)
Am Tag darauf hat fuer uns um 5:30 der Wecker geklingelt. Dies hatte einen besonderen Grund: der Tak Bat. Jeden morgen um 6:00 laufen alle Moenche durch die Stadt und sammeln Essen von den Glaeubigen ein. Leider sind sehr viele Touristen da, die sich auch nicht schaemen auf die Strasse zu rennen und Bilder zu machen, aber trotzdem war es toll das mal gesehen zu haben. Hinter den Essenspendern standen dann arme Kinder mit Tueten und Saecken. Manche Moenche haben diesen Kindern dann wieder ein wenig von ihrem Essen abgegeben. So hat man mal wieder sehen koennen, dass die Aermsten oft am Meisten geben.

Nach einem kurzen Schlaf ging es dann mit dem Tuktuk zum Wasserfall. Wir waren alle sehr ueberrascht wie paradiesisch es hier war: Das hellblaue Wasser fliesst hier ueber kleine Kaskaden bergab. Immer wieder gibt es wunderschoene Badestellen und von einigen Wasserfaellen kann man Springen, oder man kann sich von einem Baum mit einem Seil ins Wasser schwingen. Weiter oben hat man dann den wunderschoenen Wasserfall zu sehen bekommen.



Abends haben wir uns noch eine laotische Fashionshow angeschaut und sind ueber den Nightmarket geschlendert.
Am naechsten Tag ging es weiter nach Vang Vieng. Hier haben wir die Blue Lagoon besucht, ein Ort der fast genauso schoen ist wie die Wasserfaelle in Luang Prabang. Hier konnte man sich wahlweise mit einem Seil ins Wasser schwingen, von einem Ast in 6 Meter Hoehe springen, oder sich auf einer Schaukel im Wasser ausruhen. Am Tag darauf haben wir das beruehmte Tubing gemacht. Dabei wird man 4km oberhalb der Stadt in einem LKW Reifen abgesetzt und treibt in ihm den Fluss hinunter. Immer mal wieder wird man an einer Bar aus dem Wasser gefischt und kann sich fuer die Weiterfahrt staerken ;)
Die wilden Zeiten hat Vang Vieng allerdings hinter sich. Wo frueher ca 40 bars entlang des Flusses standen stehen heute nur noch 4. Grund dafuer sind die vielen Todesfaelle. So gab es in manchen Jahren jede Woche einen Toten. Grund dafuer waren allerlei Drogen die man in den Bars kaufen konnte. So sind die Menschen oft nach einem Pilzshake Kopf voraus ins niedrige Wasser gesprungen oder haben sich auf eine andere Weise toedlich verletzt.
So waren wir ganz froh dass alles sehr ruhig und entspannt verlief.
Tags darauf ging es fuer mich, nach einem herzlichen Abschied von Jayne und Kelsey, wieder alleine weiter nach Vientiane, der Hauptstadt von Laos. Da die Stadt ungefaehr so gross wie Waiblingen ist waren die Sehenswuerdigkeiten in einem Nachmittag gut abzuklappern: ein Tempel und eine Art Triumphbogen, aus der Zeit der Franzosen.

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